Go

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baby go

„GO“

Ein Kuhkind ist geboren in den Straßen von Varanasi. Ihre Mutter gehört einer freiumherziehenden urbanen Herde an. Manche haben Besitzer und kleine Schlafställe zu denen sie nachts heimkehren. Manche schlafen aneinandergekuschelt am Straßenrand. Gern mit dem Gesicht zur Wand (die Zenkuh). Oft schummelt sich auch ein Hund mit dazu. Der wärmt schließlich auch.

Das kleine flauschige Etwas hat sich schnell an die Umwelt zu gewöhnen und trottet erstmal überwiegend mit der Mutter mit.

Was mich immer wieder erstaunt ist wie schnell die Kuhbabies (ja , ich verzichte bewusst auf den Begriff „Kalb“, ratet mal warum) ihren eigenen Weg gehen.

Dieses hier hat mich speziell berührt und ch beobachte es seit einiger Zeit. Oft ist es ganz allein, wirkt traurig und liegt zum Schlafen eher abgeschottet. Ich war schon sehr besorgt- bis ich es gestern munter einem Bullen hinterhertraben sah, offensichtlich top fit. Heute war wohl ihr Glückstag: Ein großer Haufen Stroh wurde einfach am Rand der Straße deponiert und unser Youngster hat sich gleich mal drin vergnügt.

Wusstest du eigentlich, das der Sanskritbegriff „ Go“ nicht nur Kuh, sondern auch Ochse, Sonne, Sonnenstrahl, Mond, Auge, Himmel und Erde bedeuten kann. Sogar die Göttin Sarasvati wird mit „Go“ in Verbindung gebracht– sie steht für Weisheit, Wissen, Sprache und Musik. All das sieht man auch im „heiligen Wesen“ der Kuh hier. Und einem Mädchen zu sagen „du hast Augen wie eine Kuh“ ist hier durchaus ein Kompliment!

Also Happy Cow Community- wir schauen diesem kleinem Racker hier mal in die Augen und überlegen uns schon mal einen Namen für sie (oder ihn? 😉 )…..

 

„GO“

A little baby cow is born in the Streets of Varanasi. Her mother belongs to a urban herd of freeroaming cows. Some of them have owners and little shelters to which they return in the night. Others just sleep outside, cuddling with each other, often facing a wall (Zencow). Sometimes a dog sneaks into the crowd, but they don`t seem to mind– they share a little warmth with them, too.

This little furry Being has to get used to the harsh environment within zero time and tries to follow the mother around as much as possible.

What really strikes me is how quickly they go their own ways and interact independently within all the streetlife. This one here really touched me and I observe it since quite a while now. Often I noticed it being alone, looking rather sad and having weird choices for a sleeping places. I was pretty worried until I saw it hopping happily behind an old bull yesterday, and today apparently was a lucky day for our little friend. Somebody dropped straw and our furry youngster had a jolly good time there.

Did you know that other than „cow“ the Sanskrit word „go“ stands also for the ox, the sun, rays of light, the moon, the eye, the sky and the earth?

Even Sarasvatī is associated with the word „go“. She represents wisdom, knowledge, speech and music and some of those aspects can be seen in the „holy cow“– especially wisdom. By the way: to tell a girl that she has eyes like a cow is indeed a compliment! Chalo Happy Cow Community let`s take a deep look into the eyes of this little „go“ and lets`s think of a name for her (or him)!

 

GO

 

Ein Kuhkind ist geboren in den Straßen von Varanasi. Ihre Mutter gehört einer freiumherziehenden urbanen Herde an. Manche haben Besitzer und kleine Schlafställe zu denen sie nachts heimkehren. Manche schlafen aneinandergekuschelt am Straßenrand. Gern mit dem Gesicht zur Wand (die Zenkuh). Oft schummelt sich auch ein Hund mit dazu. Der wärmt schließlich auch.

Das kleine flauschige Etwas hat sich schnell an die Umwelt zu gewöhnen und trottet erstmal überwiegend mit der Mutter mit.

Was mich immer wieder erstaunt ist wie schnell die Kuhbabies (ja , ich verzichte bewusst auf den Begriff „Kalb“, ratet mal warum) ihren eigenen Weg gehen.

Dieses hier hat mich speziell berührt und ch beobachte es seit einiger Zeit. Oft ist es ganz allein, wirkt traurig und liegt zum Schlafen eher abgeschottet. Ich war schon sehr besorgt- bis ich es gestern munter einem Bullen hinterhertraben sah, offensichtlich top fit. Heute war wohl ihr Glückstag: Ein großer Haufen Stroh wurde einfach am Rand der Straße deponiert und unser Youngster hat sich gleich mal drin vergnügt.

Wusstest du eigentlich, das der Sanskritbegriff „ Go“ nicht nur Kuh, sondern auch Ochse, Sonne, Sonnenstrahl, Mond, Auge, Himmel und Erde bedeuten kann. Sogar die Göttin Sarasvati wird mit „Go“ in Verbindung gebracht– sie steht für Weisheit, Wissen, Sprache und Musik. All das sieht man auch im „heiligen Wesen“ der Kuh hier. Und einem Mädchen zu sagen „du hast Augen wie eine Kuh“ ist hier durchaus ein Kompliment!

Also Happy Cow Community- wir schauen diesem kleinem Racker hier mal in die Augen und überlegen uns schon mal einen Namen für sie (oder ihn? 😉 )…..

 

 

GO

 

A little baby cow is born in the Streets of Varanasi. Her mother belongs to a urban herd of freeroaming cows. Some of them have owners and little shelters to which they return in the night. Others just sleep outside, cuddling with each other, often facing a wall (Zencow). Sometimes a dog sneaks into the crowd, but they don`t seem to mind– they share a little warmth with them, too.

This little furry Being has to get used to the harsh environment within zero time and tries to follow the mother around as much as possible.

What really strikes me is how quickly they go their own ways and interact independently within all the streetlife. This one here really touched me and I observe it since quite a while now. Often I noticed it being alone, looking rather sad and having weird choices for a sleeping places. I was pretty worried until I saw it hopping happily behind an old bull yesterday, and today apparently was a lucky day for our little friend. Somebody dropped straw and our furry youngster had a jolly good time there.

Did you know that other than „cow“ the Sanskrit word „go“ stands also for the ox, the sun, rays of light, the moon, the eye, the sky and the earth?

Even Sarasvatī is associated with the word „go“. She represents wisdom, knowledge, speech and music and some of those aspects can be seen in the „holy cow“– especially wisdom. By the way: to tell a girl that she has eyes like a cow is indeed a compliment! Chalo Happy Cow Community let`s take a deep look into the eyes of this little „go“ and lets`s think of a name for her (or him)!

Patricia
Autor

Patricia ist Lehrerin und Autorin und lebt momentan in Varanasi, wo sie als Religionswissenschaftlerin forscht und sich sich ihren Studien im Yogabereich und Musik widmet. In Deutschland unterrichtet sie an Schulen, arbeitet an innovativen Pädagogik Projekten und lehrt Yoga, Meditation und Philosophie. Ob sie sich auch Fotografin nennen will weiss sie nicht so genau, aber sie liebt es Bilder zu produzieren und die Menschen daran teilhaben zu lassen wie sie die Welt durch ihre Augen sieht.

https://www.facebook.com/YogaPhilosophy-602803333145359/?fref=ts
 

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