Die Füße in den Himmel strecken

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Die Füße tragen Dich Dein Leben lang – und wie dankst Du es ihnen? Immer müssen sie unten verharren, werden zerquetscht und getreten und so gar nicht wert geschätzt. Dabei täte es uns so gut, die Füße einfach mal hoch zu legen, das Blut wieder in den Rest des Körpers fließen zu lassen und auch einfach zu relaxen. Silke von lebensflow.de nimmt sich den getretenen Füßen für uns an und zu Herzen. Danke dafür!

 

Wir sollten öfter mal die Füße hochlegen: Umkehr

Vor einer Weile sagte eine Teilnehmerin nach Kursende zu mir: „Ach, man sollte öfter mal die Beine hochlegen“. Wir hatten eine längere Abschlusseinheit mit hochgelegten Füßen an der Wand hinter uns.Wie Recht sie hat – und zwar in doppeltem Sinn!Ruhephasen im AlltagBeine hochlegen heißt für mich auch: mal Ruhe geben und innehalten. Ich assoziiere damit in erster Linie, mich auf dem Sofa auszustrecken – nicht hinzusetzen! Das muss nicht ewig sein, dann dann sackt die Energiekurve ganz nach unten und ein weiteres Aufraffen scheint unmöglich. Aber 20 bis 30 Minuten die Beine hochlegen und dabei nichts tun außer atmen und den Gedanken nachhängen, kann wirklich entspannen.Die Beine höher lagern kann zusätzliches Wohlbefinden schenken und entlastet die Venen. Das ist vor allem dann angenehm, wenn sich die Beine nach langem Gehen oder Stehen schwer anfühlen.

Umkehrpositionen

Für mich entspricht dieses alltägliche Beine hochlegen in der Asanapraxis einer Umkehrposition wie z. B. der unterstützte Schulterstand an der Wand – nur etwas aktiver als auf dem Sofa fläzen.

In Umkehrhaltungen, in denen Schultern, Arme, Hände oder Kopf das Gewicht tragen, wird die natürliche Haltung praktisch umgedreht. Die Durchblutung im gesamten Körper wird aktiviert, das gilt besonders für das Gehirn.

Warum können Umkehrhaltungen so angenehm sein? Weil sie Beine, Organe und vor allem das Herz entlasten! Zudem stellt sich ein Gefühl von Ruhe ein.

Unterstützter Schulterstand

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Buch-Tipp:

Yoga-Haltung im Unterricht richtig zu korrigieren ist eine Kunst für sich. Einerseits ist die Ansage ausschlaggebend aber auch die Berührung muss so funktionieren, dass die Bewegung oder die Korrektur der Stellung vom Übenden verstanden und umgesetzt werden kann. Mark Stephens ist hier ein echt gutes Buch dazu gelungen:

Silke Schuster
Autor

Silke ist hauptberuflich im Bildungsbereich tätig. Sie praktiziert seit vielen Jahren Yoga und unterrichtet mit großer Leidenschaft den Vinyasa Flow-Stil. Verwurzelt im Tanz, kreiert sie immer wieder Yoga Music-Flows für Specials, frei nach dem Motto „Let it flow & breathe to the beat!“. Außerdem gibt sie Thai Yoga Massage. Ihre Liebe zur Sprache und zum Yoga verbindet sie auf ihrem Blog für Yoga und Lebensfreude „Lebensflow“ (www.lebensflow.de). Darüber hinaus ist sie Autorin für Happy Mind Magazine (www.happymindmagazine.de) und UNIT Yoga-Blog (www.unit-yoga-blog.de).

http://www.lebensflow.de
 

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