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Das Zusammensein mit anderen Menschen hat erhebliche Auswirkungen darauf, wie wir uns selbst fühlen. Was Tania von Mein achtsames Ich hier so offen und ehrlich beschreibt ist vielen von uns vertraut und doch haben wir meist keine klare Erklärung dafür, was mit uns passiert. Umso wichtiger ist es, dass den eigenen Gefühlen offen ein Platz gegeben wird. Danke dafür, Tania. 

 

Vom Verblassen und vom Strahlen

Ich spüre im Moment sehr intensiv in die Beziehungen zu anderen Menschen hinein. Mir ist erst seit kurzem bewusst, wie stark mich die Anwesenheit anderer in meinem eigenen Fühlen und Sein beeinflusst und ich versuche zu verstehen, was da genau geschieht. Und so stelle ich gerade fest, dass ich in der Gegenwart mancher Menschen verblasse, während ich bei anderen strahlen kann.

Im Zusammensein mit manchen Menschen ziehe ich mich zurück wie eine Schnecke in ihr Haus, manchmal flüchte ich auch weit, weit weg und bin einfach nicht mehr da. Bei ihnen fehlt mir der Raum, die Luft, der Platz zum Sein. Es ist das Gefühl, mit meinem Sein bei diesen Menschen nicht passend zu sein, nicht richtig, und das lässt mich blass werden oder sogar schrumpfen. Bei anderen hingegen, kann ich durchatmen und mich aufrichten. Bei ihnen habe ich die Chance, mich wahrzunehmen und zu sein, so wie ich bin. Und dann gibt es auch Menschen, bei denen ich mich geliebt fühle, um meiner selbst willen geliebt. Bei diesen Menschen spüre ich, dass sie mein Sein erleben wollen und im Zusammensein mit ihnen kann ich wachsen und strahlen.

Früher habe ich nicht verstanden, dass es mich das Zusammentreffen mit anderen Menschen so stark beeinflusst, sondern ich habe es einmal mehr auf „meine Stimmungen“ geschoben, darauf, dass ich halt mal wieder „komisch“ bin. Aber heute wird mir bewusst, dass mich das Zusammenkommen mit Menschen so beeinflusst, wie andere Leute das Wetter beeinflusst. Ob es heiß ist oder kalt, ob es mild ist oder frisch, ob es regnet oder die Sonne scheint, ob es stürmt oder schneit… – all das macht etwas mit uns und wir reagieren darauf. Bei schlechtem Wetter ziehen wir uns vielleicht in ein warmes Zimmer zurück oder mummeln uns dick ein, bei schönem Wetter fühlen wir uns frei und unbeschwert. Und ganz ähnlich, so scheint es mir, kann auch die Anwesenheit anderer Menschen wirken.

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Tania Konnerth
Autor

Mein Name ist Tania Konnerth und ich bin Autorin, fotografiere leidenschaftlich gern und bin vielfältig kreativ tätig. Ich lebe und arbeite in einem alten Schulgebäude auf dem Lande in der Nähe von Lüneburg. Diese Seite habe ich vor allem deshalb aufgebaut, um meine neu entdeckte Achtsamkeit nicht wieder zu verlieren. Mehr über mich finden Sie auch unter www.taniakonnerth.de

http://www.mein-achtsames-ich.de
 

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