Der Weizen auf unseren Tellern

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Unser lieber Weizen. Erst durch die zunehmende Anzahl an Menschen mit Glutenuverträglichkeit kam der Weizen in den Fokus der Aufmerksamkeit und es werden immer mehr Leute, die nicht nur aus allergenen Gründen den Weizen von ihrem Speiseplan verbannen. Steffi von Wohlfühkost.de hat den Kalorienlieferanten ebenfalls ihres Tellers verwiesen. Lest hier warum!

 

Wusstest du schon, dass Weizen erst seit 500 Jahren auf unseren Speiseplänen steht, aber in der heutigen modernen Ernährungsweise einer der größten Kalorienlieferanten ist?

Produkte wie Brot, Brötchen, Cornflakes, Kuchen liegen eigentlich zu jeder Mahlzeit auf unseren Tellern. Der heutige Weizen ist das Ergebnis einer jahrelangen Züchtung und Genforschung. Das heißt, den Weizen den unsere Großeltern noch kannten, ist mit dem heutigen nicht vergleichbar. Die Struktur von Weizen wurde in den letzten Jahren extrem verändert, um die Ernteflächen zu vergrößern und auch das Backen zu vereinfachen.

Die Auswirkungen auf den Menschen sind bisher nicht bekannt. Themen wie: Herzerkrankungen, Arthrose, erhöhter Blutzucker, Bauchfett, frühzeitige Alterung, Akne, u.v.m. werden im Zusammenhang mit dem Verzehr von Weizen diskutiert. Der heutige Weizen besteht zu ca. 50% aus dem Klebeeiweiß Gluten. Vor 50 Jahren waren es gerade mal 5%. Dieses Gluten kann bei einigen Konsumenten Unverträglichkeiten auslösen. Darüber hinaus ist Weizen sehr nährstoffarm, was bei übermäßigen Verzehr zu Nährstoffmängeln führen kann.

Auch ich hatte jahrelang Weizen in Form von Brot, Nudeln oder Kuchen regelrecht verschlungen. Ich war in dieser Hinsicht eine echte „Raupe Nimmersatt“. Gerade bei Nudeln konnte ich mich nur schwer zügeln und hatte auch erst viel zu spät ein Sättigungsgefühl. In den letzten 15 Jahren hatten sich bei mir über 10 Kilo mehr auf den Hüften eingeschlichen. Ich dachte wirklich, ich ernähre mich gesund, ausgewogen und tu meinem Körper etwas gutes damit.

Vor ungefähr 2,5 Jahren habe mich dann gegen den Verzehr von Weizen entschieden. Denn die gezüchtete Art hatte mich regelrecht abhängig gemacht. Nach dem Verzehr habe ich mich jedes Mal total träge, müde und wie zugestopft gefühlt. Von Leichtigkeit und Energie war nichts zu spüren. Mitverantwortlich hierfür ist das Protein Gliadin, das im Darmtrakt gespalten und im Gehirn wirksam wird. Ein unstillbarer Hunger kann das Ergebnis sein.

Anfangs hatte ich regelrechte Entzugserscheinungen wie Schwindel und Kopfschmerzen. Doch das Durchhalten hat sich gelohnt. Ich fühle mich nach der Umstellung wieder vitaler und wohler in meiner Haut und meine überflüssigen Kilos schmolzen auch dahin. In den letzten Jahren habe ich viele neue Getreide- und Pseudogetreidesorten wie Hirse, Buchweizen, Quinoa, Amaranth kennen- und lieben gelernt und in Form von Mehl, Brot, Körnern oder Nudeln ausprobiert.

Mein Tipp: Probiere es einfach mal aus, was ein Weizenverzicht bei dir bewirkt. Alternativen gibt es genügend. Es lohnt sich.

Be happy, healthy & in balance

Steffi

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Steffi Dächsel
Autor

Hi, ich bin Steffi, ganzheitliche Ernährungsberaterin, Entspannungstrainerin, Green Networker und das Gesicht hinter wohlfuehlkost. Du bist hier richtig, wenn Du auf der Suche nach einem gesunden Lebensstil und bereit für eine Veränderung bist.

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